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Zusammenfassung unserer Beobachtungen bis Mitte Oktober

Unsere Nisthilfe wurde dankbar von Wildbienen angenommen, was wohl auch daran liegt, dass sie hier auf der Lichtung auch Blüten als Futterquelle vorfinden. Die Bienen können so gleich Pollenklumpen als Nahrung für die Larven in die Löcher geben, legen ein Ei dazu und verschließen den Eingang. Nun gehört noch eine Portion Sonne und Glück für die Brut dazu - denn es gibt auch parasitisch lebende Insekten, die nur zu gerne ihr Ei in die Kammer dazu legen; die daraus schlüpfende Larve nutzt dann die Bienenlarve als Nahrungsquelle.

wildbienenhotel

Ganz clever haben es sich wohl Spinnen an unserem Lebensturm ausgedacht - wo so viel Flugverkehr herrscht, fällt auch bestimmt was für sie ab. In unserem neuen Lebensraum muss sich auch wohl unter den Beutetieren und den Räubern erst einmal ein Gleichgewicht einstellen.

Die Trockenmauer, die das Fundament des Turmes bildet, bietet Platz für Eidechsen, wäre aber auch als Winterquartier für den Igel gedacht - leider hat bis dato noch niemand davon Gebrauch gemacht. Vielleicht haben sich Eidechse und Co. jedoch auch klugerweise vor uns lärmender Pfadfinderschar rechtzeitig versteckt.

Aus der Welt der Wirbellosen haben wir Regenwürmer und diverse Schnecken gefunden, die sich gerne an den feuchteren Stellen unter den Steinen am Fuße des Turmes tummeln.

Wir beschlossen, den Tieren bis zum nächsten Frühjahr ihre Ruhe in ihrem Refugium zu lassen. Neuer Lebensraum nützt ihnen ohne ständige Störung wohl mehr - die Bewohner halten nicht viel von Publicity.

Dennoch konnten wir in unserer Gemeinde großes Interesse wecken. Einige Schulklassen der Grundschule Hochspeyer haben unseren Lebensturm auf ihren Wandertagen besichtigt. Und auch bei der Einweihung der Wanderwege „Rätselhafte Zeitzeichen“ war hier an der Frohntalhütte und dem Lebensturm eine Station eingerichtet.
An Veranstaltungen in der Gemeinde haben wir unser Projekt vorgestellt und boten den Bau von Nisthilfen für Wildbienen als Bastelaktion für jedermann an. Wir haben ja nun erfahren, wie leicht sich Lebensraum schaffen lässt.
Nächstes Frühjahr werden wir schauen, was sich hier regt und unsere Infotafeln zu den einzelnen Bewohnern anbringen.

 

An Sankt Martin gestalten wir den Gottesdienst in unserer Gemeinde.
Wir sprechen dabei das Thema Umwelt und Natur an und dass der Mensch seinen Lebensraum mit der Natur und den Tieren teilen soll.
Dabei sprechen wir auch unser Projekt an, welches in der Gemeinde Anklang gefunden hat.

 

Zum Abschluss möchten wir uns noch bei folgenden Personen bedanken, die uns mit Rat, Tat und fachkundlichem Wissen zur Seite standen: Hr. Hoffmann und Hr. Fachenbach vom Forst und der Umweltpädagogin Tanja Kaiser.

10.10.08 18:18


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